Ein 59-jähriger Patient ist nach einem Brand am Sonntag in einem Zimmer des Universitätsklinikums Le Mans in der Sarthe gestorben. Der Mann erlitt schwere Verbrennungen und wurde anschließend auf die Palliativstation verlegt, wo er seinen Verletzungen erlag, wie die Krankenhausleitung am Montag in einer Erklärung mitteilte. Weitere Informationen zu den Gründen für seine Einweisung oder seinem Gesundheitszustand vor dem Brand wurden nicht bekannt gegeben.
Die Brandursache ist weiterhin ungeklärt. Eine gerichtliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die genauen Umstände des Vorfalls zu ermitteln und zu klären, wie das Feuer in dem Zimmer ausbrach. Die Untersuchung soll insbesondere klären, ob der Brand durch einen technischen Defekt, einen Unfall oder menschliches Eingreifen verursacht wurde. Die Einrichtung hat zum jetzigen Zeitpunkt keine Hypothesen veröffentlicht.
Rund zehn Menschen wurden durch die Dämpfe vergiftet.
Das Feuer verursachte zudem eine erhebliche Rauchentwicklung im Gebäude. Etwa zehn Patienten und medizinisches Fachpersonal erlitten leichte Verletzungen durch das Einatmen des Rauchs. Ihr Zustand erforderte keinen längeren Krankenhausaufenthalt, und sie konnten am Sonntagabend nach der notwendigen Behandlung nach Hause zurückkehren.
Das Universitätsklinikum Le Mans hält seinen Notfallplan aufrecht, um die Kontinuität der Patientenversorgung zu gewährleisten und die betroffenen Abteilungen neu zu organisieren. Zusätzliches Personal wird mobilisiert, um die Teams zu unterstützen und den von dem Vorfall betroffenen Patienten zu helfen. Der Krankenhausbetrieb läuft weiter, während die gerichtlichen Ermittlungen die Brandursache klären und mögliche Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften aufdecken sollen.

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