Das Zentrum für Ressourcen und Innovation in Mobilität und Behinderung (CEREMH) , eine führende Organisation in der Region Île-de-France zur Unterstützung der Mobilität von Menschen mit Behinderungen, startet angesichts einer kritischen Finanzlage einen dringenden Spendenaufruf. Der Verein, der jährlich fast 7.500 Menschen unterstützt und über 400 Anfragen zum Thema behindertengerechtes Fahren erhält, erklärt, dass die Kürzung der Fördermittel zum Verlust von fast zwanzig Jahren Erfahrung führen könnte.
Als einziges Zentrum in der Region Île-de-France, das sich auf die Beurteilung der Fahreignung von Menschen mit motorischen, sensorischen, kognitiven oder geistigen Beeinträchtigungen spezialisiert hat, beherbergt CEREMH auch die einzige spezialisierte Fahrschule dieser Art in der Region. Der Verein betont, dass Mobilität ein entscheidender Faktor für den Zugang zu Beschäftigung, Gesundheitsversorgung, Ausbildung und Unabhängigkeit ist, und dass jährlich über 20.000 Menschen in Frankreich ihre Fahrtauglichkeit beurteilen lassen müssen.
Eine bedrohte nationale Expertise
Neben adaptivem Fahren beteiligt sich CEREMH an der Bewertung von Mobilitätsassistenzsystemen, schult jährlich Dutzende Fachkräfte und trägt zu mehreren Forschungsprojekten im Bereich inklusive Mobilität bei. Laut Verband ermöglicht seine Expertise zudem die Kostenerstattung für fast 2.000 Assistenzsysteme jährlich im Wert von über 6 Millionen Euro, während seine Instrumente bundesweit für rund 5.400 Fahrprüfungen eingesetzt werden.
Angesichts dieser Schwierigkeiten ruft CEREMH öffentliche Stellen, lokale Gemeinschaften, Unternehmen und Stiftungen zur Unterstützung auf, um die Nachhaltigkeit seiner Arbeit zu gewährleisten. Der Verein hat zudem eine Spendenkampagne gestartet, da er befürchtet, dass ohne rasche Hilfe ein wichtiger Akteur in der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen wegfallen könnte, was erhebliche Folgen für deren Mobilität und Unabhängigkeit hätte.
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