Das Kreuzfahrtschiff MV Hondius, das nach einem Hantavirus-Ausbruch an Bord mit drei Todesopfern unter Quarantäne gestellt worden war, hat die Erlaubnis zur Wiederaufnahme des Betriebs erhalten. Die niederländischen Gesundheitsbehörden gaben am Samstag bekannt, dass das Schiff nach umfassenden Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen keine Gefahr mehr für die öffentliche Gesundheit darstelle.
Das Rotterdamer Gesundheitsamt gab bekannt, dass die abschließenden Kontrollen durch Infektionspräventionsspezialisten die Wirksamkeit der durchgeführten Hygienemaßnahmen bestätigt haben. Die Experten kamen zu dem Schluss, dass die Reinigung des Schiffes gemäß den geltenden Protokollen erfolgt sei und der Wiederinbetriebnahme nun nichts mehr im Wege stehe.
Drei Todesfälle im Zusammenhang mit der Epidemie
Die MV Hondius, betrieben von Oceanwide Expeditions, befand sich auf einer Kreuzfahrt zwischen Ushuaia (Argentinien) und den Kapverdischen Inseln, als mehrere Hantavirus-Fälle an Bord festgestellt wurden. Die Passagiere wurden nach Teneriffa (Kanarische Inseln) evakuiert und anschließend in ihre Heimatländer zurückgeführt. Das Schiff erreichte Rotterdam am 18. Mai, während die verbliebene Besatzung unter Quarantäne gestellt wurde.
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dieser Ausbruch bisher zu dreizehn bestätigten oder wahrscheinlichen Infektionsfällen geführt, darunter drei Todesfälle. Oceanwide Expeditions gab bekannt, dass die MV Hondius ihren Fahrplan am 13. Juni wieder aufnehmen wird. Damit endet ein Gesundheitsvorfall, der international große Besorgnis ausgelöst hatte.
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