Sidaction warnt vor dem Risiko eines Wiederaufflammens der HIV-Epidemie
Sidaction warnt vor dem Risiko eines Wiederaufflammens der HIV-Epidemie

In ihrer 32. Ausgabe warnt Sidaction vor einem möglichen Wiederaufflammen der AIDS-Epidemie trotz bedeutender medizinischer Fortschritte. Die Organisation verweist auf eine besorgniserregende Kombination aus sinkenden Finanzmitteln, nachlassenden Präventionsbemühungen und der Aushöhlung der Rechte bestimmter gefährdeter Bevölkerungsgruppen.

Heutzutage ermöglichen Therapien ein Leben mit HIV, und Hilfsmittel wie PrEP haben die Übertragung deutlich reduziert. Dennoch bleibt die Krankheit unheilbar und fordert weiterhin Todesopfer: Weltweit sterben jährlich fast 600.000 Menschen an HIV, und etwa 41 Millionen Menschen leben mit dem Virus.

Ein besorgniserregender Rückgang bei der Prävention

In Frankreich sind etwa 180.000 Menschen betroffen, und die Zahl der Neuinfektionen hat sich stabilisiert. Dennoch geben bestimmte Entwicklungen Anlass zur Sorge, insbesondere bei jungen Menschen. Der Rückgang der Kondomnutzung und mangelndes Wissen über das Virus untergraben die Präventionsbemühungen.

Angesichts dieser Risiken fordert Sidaction mehr Information, Tests und einen besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung. Die Organisation befürchtet, dass eine anhaltende Schwächung der Ressourcen und der Wachsamkeit in den kommenden Jahren zu einem Wiederaufflammen der Epidemie führen könnte.

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