Angesichts des Wiederauftretens von Chikungunya in Französisch-Guayana empfiehlt die französische Gesundheitsbehörde (HAS) die Anwendung des Vimkunya-Impfstoffs für Personen mit einem besonders hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Seit Jahresbeginn wurden 81 Fälle bestätigt, was die Sorge vor einem erneuten Ausbruch in einem Gebiet nährt, in dem die Herdenimmunität noch gering ist.
Die Impfung wird vorrangig für Personen ab 65 Jahren sowie für 12- bis 64-Jährige mit Vorerkrankungen empfohlen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Impfung auch Erwachsenen ohne Risikofaktoren angeboten werden, wobei insbesondere die begrenzte Schutzdauer und die fehlenden Daten für bestimmte Risikogruppen zu berücksichtigen sind.
Für andere Impfstoffe gelten weiterhin Einschränkungen.
Bezüglich des Ixchiq-Impfstoffs hat die französische Gesundheitsbehörde (HAS) die Anwendung aufgrund unzureichender Sicherheitsdaten nach individueller Bewertung auf Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren beschränkt. Insbesondere für ältere Menschen wird die Impfung weiterhin nicht empfohlen, da die Anwendung nach Berichten über schwerwiegende Nebenwirkungen vorübergehend ausgesetzt wurde.
Die Gesundheitsbehörden weisen darauf hin, dass in bestimmten Situationen, wie etwa Schwangerschaft oder Stillen, eine Einzelfallprüfung erforderlich ist. Eine Aktualisierung der Empfehlungen für weitere Überseegebiete wird in den kommenden Wochen erwartet, ebenso wie eine nationale Impfstrategie in den kommenden Monaten.
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