Bauindustrie: Deutlich überdurchschnittlich hohes Risiko laut Gesundheitsbehörde Frankreich
Bauindustrie: Deutlich überdurchschnittlich hohes Risiko laut Gesundheitsbehörde Frankreich

Laut einer Studie von Health France sind Bau- und Tiefbauarbeiter deutlich stärker berufsbedingten Gefahren ausgesetzt als andere Arbeitnehmer. Die Behörde schätzt, dass sie drei- bis zehnmal häufiger von bestimmten Belastungen wie Lärm und Schadstoffen betroffen sind.

Der Sektor, der rund 1,5 Millionen Menschen beschäftigt, ist für einen erheblichen Anteil der Arbeitsunfälle verantwortlich. Zwischen 2019 und 2022 entfielen 15 % der Unfälle mit Arbeitsausfall und 20 % der arbeitsbedingten Todesfälle auf diesen Sektor.

Besonders gefährliche Arbeitsbedingungen

Die Studie hebt die hohe Lärmbelastung hervor, von der mehr als sechs von zehn Arbeitnehmern betroffen sind, sowie die Belastung durch Quarzstaub, Lösungsmittel und Holzstaub. Diese Faktoren erhöhen das Risiko von Berufskrankheiten und langfristigen Gesundheitsproblemen.

Angesichts dieser Erkenntnisse fordert Public Health France verstärkte Präventionsmaßnahmen und eine verbesserte medizinische Überwachung, insbesondere für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie Arbeiter und Handwerker. Die Behörde betont, dass die Reduzierung dieser Expositionen eine zentrale Herausforderung für die öffentliche Gesundheit darstellt.

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