Der Gesundheitsminister hat eine Erhöhung der Rufbereitschaftsvergütung für Universitätsklinikärzte angekündigt, um deren Engagement besser anzuerkennen. Diese Maßnahme betrifft insbesondere Nacht- und Wochenenddienste, in denen die Ärzte für Notfälle zur Verfügung stehen müssen.
Die maximale Vergütung für Bereitschaftsdienste wird in besonders anspruchsvollen Situationen von 280 € auf 500 € angehoben. Die genaue Höhe der Erhöhung wird von der Leitung der Universitätskliniken, insbesondere unter Berücksichtigung der Häufigkeit und Dauer der Einsätze, festgelegt.
Eine Korrektur eines vorherigen Ungleichgewichts
Diese Gehaltserhöhung folgt auf eine Reform aus dem Jahr 2025, die die Arbeitsbedingungen von Krankenhausärzten bereits verbessert hatte, Universitätsärzten aufgrund ihres besonderen Status jedoch nicht in vollem Umfang zugutekam. Diese Ärzte vereinen klinische, lehrende und forschende Aufgaben.
Die Kosten der Maßnahme werden auf 18,4 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Die Regierung beabsichtigt, eine Ungleichbehandlung zu beheben und besonders aufwändige Maßnahmen, wie Notfalleingriffe oder Operationen im Zusammenhang mit Organspenden, besser zu honorieren.
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