Robert Ménard in der Ukraine, nahe der Frontlinie und den Kriegsverwundeten
Robert Ménard in der Ukraine, nahe der Frontlinie und den Kriegsverwundeten

Robert Ménard hat soeben eine besonders symbolträchtige Reise in die Ukraine abgeschlossen, die er Anfang Juli begonnen hatte. Er besuchte die Einwohner von Chortkiv, einer Stadt, die seit 2022 mit Béziers partnerschaftlich verbunden ist. Die Reise stand unter dem Zeichen der Unterstützung für die Ukrainer, da der Krieg das Land weiterhin heimsucht, selbst weit entfernt von den Frontlinien.

Im Kontakt mit ukrainischen Soldaten

Der Bürgermeister von Béziers besuchte das Gebiet nahe der Frontlinie und traf dort ukrainische Soldaten, die gegen die russische Armee kämpfen. Während seines Besuchs überreichte er der ukrainischen Armee Medaillen und einen von der Stadt Béziers gespendeten Drohnenabwehrcomputer.

Unterwegs konnte die Delegation die ganz konkreten Spuren des Krieges sehen: zerbombte Tankstellen, Kontrollpunkte, kilometerlange Drohnenabwehranlagen und jene blauen Schilder, die entlang der Straßen an die Gesichter der im Kampf gefallenen Männer erinnern.

Krankenhaus, Flüchtlinge und das Gedenken an die Toten

Robert Ménard besuchte außerdem ein Flüchtlingsaufnahmezentrum, in dem etwa hundert Menschen, darunter rund zwanzig Kinder, untergebracht sind. Die Delegation besichtigte die Bereiche für Familien, Kinder, Soldaten und die Nähwerkstätten.

Der Bürgermeister von Béziers besuchte anschließend ein Krankenhaus, in dem Kriegsverletzte behandelt werden. Dort werden derzeit rund sechzig Soldaten versorgt. Die gewählten Vertreter besichtigten die Patientenzimmer, die Rehabilitationsbereiche und die Räumlichkeiten, in denen die Verwundeten alltägliche Fertigkeiten wieder erlernen.

Béziers und Tschortkiw, eine Städtepartnerschaft, die Gestalt annimmt

In Chortkiw sprach Robert Ménard am Fuße des Kriegerdenkmals während einer patriotischen Gedenkveranstaltung für die von der russischen Armee getöteten ukrainischen Soldaten. Am Ende der Zeremonie begrüßte er die anwesenden Geistlichen.

Der Besuch wurde auch in Schulen fortgesetzt, insbesondere in einem Gymnasium, das mit dem Jean-Moulin-Gymnasium in Béziers partnerschaftlich verbunden ist. Fotos der Stadt Béziers, ihres Rathauses und von Kindern aus Bézierser Schulen wurden ausgestellt und verdeutlichten, dass die Verbindung zwischen den beiden Städten mittlerweile über den rein institutionellen Rahmen hinausgeht.

Zwischen der Übergabe der Wappen, Gesprächen mit lokalen Behörden und Besuchen öffentlicher Einrichtungen verlieh diese Reise der Städtepartnerschaft zwischen Béziers und Chortkiw eine sehr konkrete Dimension. Für Robert Ménard will Béziers, die „Stadt des Widerstands“, diejenigen in der Ukraine, die seit über vier Jahren gegen die russische Aggression kämpfen, weiterhin unterstützen.

Gemeinschaft

1 Kommentar

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  1. Pierre Bourniquets Avatar

    Und was wäre, wenn wir uns mit den Hausbesetzern in Béziers befassen würden, einer wahren Plage in Béziers, mit linken Richtern, die den betroffenen Eigentümern das Leben zur Hölle machen, und einer Polizei, die einfach nichts unternehmen will?

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