Lyhannas Tod: Sarah Knafo fordert ein öffentliches Register für Sexualstraftäter und 100.000 neue Gefängnisplätze
Lyhannas Tod: Sarah Knafo fordert ein öffentliches Register für Sexualstraftäter und 100.000 neue Gefängnisplätze

Während der Sondersendung zum Fall Lyhanna am BfmtvSieben politische Führungskräfte präsentierten ihre Vorschläge zur Behebung der durch diese Tragödie aufgezeigten Mängel. Sarah Knafo, eine Europaabgeordnete aus der Region Reconquest, plädierte dabei für eine besonders entschiedene Haltung.

Eine enge Vertraute von Éric Zemmour sprach sich aus den USA für die Einführung eines öffentlichen Registers verurteilter Sexualstraftäter in Frankreich nach amerikanischem Vorbild aus. Laut ihrer Aussage würde ein solches System Familien die Möglichkeit geben, leichter zu überprüfen, ob eine Person bereits wegen Sexualdelikten verurteilt wurde, und somit zu einem besseren Schutz von Kindern beitragen.

Sarah Knafo betonte zudem die Notwendigkeit, die Gefängniskapazität des Landes deutlich zu erhöhen. Sie schlug den Bau von 100.000 zusätzlichen Haftplätzen vor und argumentierte, dass gefährliche Personen hinter Gittern gehalten werden müssten, um jegliches Rückfallrisiko auszuschließen. Ihre Vorschläge riefen Reaktionen hervor; insbesondere der Vorsitzende der Sozialistischen Partei, Olivier Faure, äußerte Bedenken hinsichtlich der Idee einer öffentlichen Datenbank.

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