Der ehemalige Staatssekretär für Gebietskörperschaften wurde von der Pariser Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehung und falscher Vermögensangaben für schuldig befunden.

Die ehemalige Ministerin Caroline Cayeux wurde wegen Steuerbetrugs zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
Die ehemalige Ministerin Caroline Cayeux wurde wegen Steuerbetrugs zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Caroline Cayeux, die von Mai bis Dezember 2022 kurzzeitig als Staatssekretärin für Kommunalangelegenheiten tätig war, wurde von der Pariser Staatsanwaltschaft zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Die Strafe beruht auf zwei separaten Delikten: Steuerhinterziehung und falschen Angaben in ihrer Vermögenserklärung. Die ehemalige Ministerin, die auch 23 Jahre lang Bürgermeisterin von Beauvais war, verließ die Regierung von Élisabeth Borne nach nur sieben Monaten im Amt.

Doppelte Verurteilung für den ehemaligen Bürgermeister von Beauvais

Die Anklagepunkte beziehen sich auf schwerwiegende Verstöße gegen ihre Offenlegungspflichten. Caroline Cayeux verschwieg der Hohen Behörde für Transparenz im öffentlichen Leben einen Teil ihres Vermögens und beging zudem Steuerhinterziehung. Aufgrund dieser beiden Fälle beantragte die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe – symbolisch, aber bedeutsam für jemanden, der Ministerämter innehatte.

Diese Verurteilung erfolgt inmitten verstärkter Kontrollen von gewählten Amtsträgern und Regierungsmitgliedern. Die Hohe Behörde für Transparenz im öffentlichen Leben hat ihre Prüfungen seit Jahren intensiviert und verhängt immer häufiger Sanktionen bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben. Caroline Cayeux, eine prominente Vertreterin des rechten Spektrums in der Region Oise, hat durch diesen Rechtsstreit somit einen dauerhaften Schaden an ihrer politischen Karriere erlitten.

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