Latifa Ibn Ziaten, présidente de l’association Imad pour la jeunesse et la paix et mère d’Imad Ibn Ziaten, première victime de Mohammed Merah en 2012, a vivement réagi sur Bfmtv à la proposition du Nationale Versammlung d’interdire le hijab dans l’espace public. Elle dénonce une atteinte à la liberté individuelle et estime que le débat actuel contribue à faire monter « la haine » et « le racisme ».
„Was sie da präsentieren, ist gefährlich. Ich verstehe nicht, warum sie die Freiheit von Einzelpersonen, insbesondere von Frauen, einschränken“, erklärte sie. Für Latifa Ibn Ziaten ist der Wunsch, Frauen vorzuschreiben, wie sie sich in der Öffentlichkeit zu kleiden haben, eine besorgniserregende Entwicklung. „Wenn wir entscheiden müssen, was wir anziehen, wenn wir ausgehen, ist das sehr bedenklich“, betonte sie und warf der Nationalen Rassemblement National vor, die Freiheit der Frauen nicht zu respektieren.
„Mein Kopftuch hindert mich nicht daran, Französin zu sein.“
In einer auf X veröffentlichten Nachricht schilderte sie auch ihren eigenen Weg. „Ich trage ein Kopftuch. Und ich bin stolz darauf, französische Staatsbürgerin zu sein“, schrieb sie und betonte damit ihr langjähriges Engagement im Kampf gegen Radikalisierung, Hass und Gewalt. „Mein Kopftuch hindert mich nicht daran, Französin zu sein. Es hindert mich nicht daran, mein Land zu lieben. Es hindert mich nicht daran, die Republik zu verteidigen.“
Latifa Ibn Ziaten unterscheidet den Hidschab jedoch klar von anderen Kleidungsstücken. Sie spricht sich gegen die Wiedereinführung der Abaya an Schulen aus, die die LFI im Falle eines Wahlsiegs wieder zulassen möchte, und befürwortet weiterhin ein Burkaverbot, da sie es für „völlig normal“ hält, dass das Gesicht sichtbar bleibt.
Jean-Philippe Tanguy, interrogé sur Bfmtv après sa prise de parole, a de son côté affirmé que le foulard porté par Latifa Ibn Ziaten « ne rentre pas dans la définition du voile islamiste ». Une déclaration qui relance encore le débat sur les contours concrets de la mesure envisagée par le RN.
