Die Feria Béziers 2026 wurde am Mittwochabend in besonders ausgelassener Stimmung offiziell eröffnet. Bevor sich mehrere Tausend Menschen zum traditionellen Pregón versammelten, wurde Robert Ménard bei seiner Ankunft mit langem und begeistertem Applaus empfangen. Auch die Marseillaise erklang durch die Menge, bevor der Bürgermeister eine Rede hielt, die der Identität von Béziers und dem Erhalt der lokalen Traditionen gewidmet war.
Es dauerte nur wenige Sekunden, um die anhaltende Beliebtheit von Robert Ménard in seiner Stadt zu erkennen. Am Mittwoch, dem 12. August, versammelten sich mehrere Tausend Menschen zur Eröffnung der Feria von Béziers, um dem traditionellen Pregón beizuwohnen, der den Auftakt der Festlichkeiten markiert.
Bei seiner Ankunft wurde der Bürgermeister von Béziers von einem Großteil der Menge mit Jubel empfangen. Anschließend wurde die Marseillaise gesungen, was der Eröffnung der Olympischen Spiele 2026 eine besonders volkstümliche und patriotische Note verlieh.
Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2014 wurde Robert Ménard immer wieder zum Bürgermeister von Béziers gewählt und pflegt eine besondere Beziehung zu dieser Veranstaltung, die er nach und nach zu einem der Aushängeschilder der Stadt gemacht hat.
„Hier sind wir ein starkes Volk, ein freies Volk.“
In seiner Ansprache an die Menge sprach Robert Ménard richtigerweise weniger über das Festival selbst, sondern vielmehr über Identität. Für den gewählten Vertreter ist die Feria weit mehr als die wenigen Festtage, die jedes Jahr Hunderttausende Besucher nach Béziers locken.
„Dies ist weit mehr als ein Fest“, erklärte der Bürgermeister, bevor er die lokalen Besonderheiten und die Traditionen des Südens nachdrücklich verteidigte.
„Hier sind wir ein starkes Volk, ein freies Volk“, fuhr er fort und erwähnte „Liebe, Schönheit, Poesie“, aber auch „Widerstand“ und „die Weigerung, so zu sein wie die anderen“.
Die Botschaft ist klar: Béziers will seine Identität bewahren, auch wenn einige seiner Traditionen umstritten sind. „Wir sind, wer wir sind, und dazu stehen wir, auch wenn es manche Leute stört“, erklärte Robert Ménard unter Applaus.
Diese Rede spiegelt direkt die Positionen wider, die der Bürgermeister seit Jahren vertritt, insbesondere in Bezug auf den Stierkampf. Nur wenige Tage vor der Feria bekräftigte Robert Ménard, dass er persönlich „wenig Gefallen“ an Stierkämpfen habe, lehnte deren Abschaffung aber kategorisch ab: „Eine Feria ohne Stierkämpfe ist wie ein gutes Gericht ohne Salz.“
Ein Beweis für die Popularität von Robert Ménard
Neben der Eröffnung der Feria belegen die Bilder vom Mittwochabend auch die Beliebtheit des Bürgermeisters in der Bevölkerung. Zwölf Jahre nach seinem ersten Wahlsieg genießt Robert Ménard weiterhin großen Rückhalt in Teilen der Béziers-Bevölkerung, wie der Jubel bei seiner Ankunft eindrucksvoll zeigte.
Im Laufe seiner Amtszeit hat sich die Feria zu einem Ereignis entwickelt, das besonders eng mit seinem kommunalen Handeln verbunden ist. Der Bürgermeister betont, er habe die Veranstaltung familienfreundlicher gestalten wollen, gleichzeitig aber die Traditionen bewahren, die seiner Ansicht nach die Identität von Béziers ausmachen.
Auch in diesem Jahr hat die Gemeinde wieder ein außergewöhnliches Sicherheitsaufgebot auf den Weg gebracht. Knapp 500 städtische und nationale Polizisten, Militärangehörige, Bereitschaftspolizisten und Sicherheitskräfte werden rund um die Feierlichkeiten eingesetzt. „Meine oberste Priorität ist die Sicherheit derer, die hier feiern wollen“, erklärte Robert Ménard wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung.
Doch am Mittwochabend, noch vor den Kontrollen, den Bodegas und den Stierkämpfen, war es vor allem das Bild eines Bürgermeisters, der von einer großen Menschenmenge getragen wurde, das den Auftakt der Feria markierte.
Und Robert Ménard hatte es einige Tage zuvor auf den Punkt gebracht: „Die Feria von Béziers ist eine großartige Visitenkarte!“
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