Emmanuel Macron Wladimir Putin tötet seine Gegner
Emmanuel Macron

Vor fünf Jahren war Frankreich mit Covid und Lockdown konfrontiert. Anlässlich dieses „Jahrestages“ Emmanuel Macron hat eine Nachricht auf X gepostet.

Das Staatsoberhaupt, dessen Entscheidungen bei den Franzosen nicht unbedingt in guter Erinnerung geblieben sind, wollte dennoch erklären:

„Vor fünf Jahren stand unser Land vor einer der schwierigsten Herausforderungen seiner jüngeren Geschichte: Covid-19.

Frankreich hat einen Lockdown verhängt. Aber sie hat nie aufgehört. Angesichts des Unbekannten und der Widrigkeiten schloss sie sich zusammen.

Das französische Volk hat dieser Situation mit Mut begegnet. Wir haben aufeinander aufgepasst. Wir haben in den schwierigsten Zeiten Solidarität gezeigt und Widerstandskraft bewiesen, als alles ins Wanken zu geraten schien.

Jeden Abend um 20 Uhr, wenn die Stille auf den Straßen das Land erstarren ließ, hallte die Hoffnung von Millionen Händen wider. An den Fenstern applaudierten die Franzosen und schlugen auf Töpfe und Pfannen, um „Danke“ zu sagen, ein kollektiver Herzschlag als Tribut an diejenigen, die sich um uns gekümmert und uns beschützt haben.

Unsere Pflegekräfte haben ihre Stunden nicht gezählt. An vorderster Front haben sie vorbildlich und heldenhaft gehandelt und zahllose Leben gerettet.

Daneben gaben die Lehrer weiterhin ihr Wissen weiter. Landwirte, Transportunternehmer und Kassierer ernährten die Nation. Während Millionen Franzosen ihre Arbeit niederlegen mussten, haben Müllmänner, Wartungsarbeiter und Postangestellte, unsere Polizisten, Feuerwehrleute und Militärangehörigen für das Nötigste gesorgt. Forscher arbeiten unermüdlich daran, das Problem zu verstehen und zu bekämpfen. Sie alle haben das Land am Leben erhalten.

Genauso wie diejenigen, die sich verpflichteten, Masken herzustellen und, als die Zeit gekommen war, zu impfen, impfen, impfen, das Land am Laufen hielten.

Fünf Jahre später denke ich mit Rührung an die tägliche Zahl der Opfer und an all die Familien, die einen geliebten Menschen verloren haben. An die Familien, die noch heute spüren, dass sie sich nicht in Würde verabschieden konnten.

Ich denke an menschliche Dramen, stille Schmerzen und unausgesprochenen Herzschmerz. Ich denke an unsere Jugend, die oft unter Einsamkeit gelitten hat und bereit war, einige der besten Monate zu opfern, um die Schwächsten zu schützen.

Covid-19 hat unser Leben auf den Kopf gestellt.

Aber es hat auch die Stärke unserer Einheit offenbart, die uns immer wieder inspirieren und leiten darf.

Zusammen vor fünf Jahren.
Heute zusammen.
Gemeinsam für morgen.“