Anne-Sophie Frigout, eine gewählte Funktionärin der National Rally (RN), behauptet, sie sei während eines CNEWS-Berichts in Reims ins Visier genommen worden.
Anne-Sophie Frigout, eine gewählte Funktionärin der National Rally (RN), behauptet, sie sei während eines CNEWS-Berichts in Reims ins Visier genommen worden.

Die Europaabgeordnete Anne-Sophie Frigout vom Rassemblement National gab bekannt, dass sie während eines Drehs für den Sender CNews in einem Viertel von Reims angegriffen wurde. Laut der Politikerin beleidigten mehrere Personen sie und bewarfen sie mit Gegenständen, während sie dort war, um Sicherheitsfragen in der Stadt zu besprechen.

Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge im Wilson-Distrikt, wo ein Fernsehteam die Politikerin für einen Nachrichtenbeitrag begleitete. Anne-Sophie Frigout gibt an, dass sich etwa zehn Personen am Drehort versammelt hatten, bevor die Situation eskalierte. Es wurde Anzeige erstattet, und die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen „Beleidigung und Gewalt gegen eine Person in Ausübung eines öffentlichen Dienstes“ eingeleitet.

Ein zunehmend angespanntes politisches Klima

Anne-Sophie Frigout, ein aufstrebender Stern des Rassemblement National (RN) im Département Marne, kandidierte bei den Kommunalwahlen 2026 in Reims, nachdem sie zuvor Abgeordnete des Bundestags und des Europäischen Parlaments gewesen war. Seit mehreren Monaten führt sie einen Wahlkampf, der sich auf die Themen Unsicherheit und Gewalt in der Champagne-Stadt konzentriert.

Die Bewegungsfreiheit von gewählten Amtsträgern und Medienteams in bestimmten sensiblen Gebieten ist zunehmend von politischen Spannungen geprägt. In den letzten Monaten haben mehrere politische Führungskräfte Gewalt gegen Volksvertreter während ihrer Berichterstattungsreisen oder Besuche vor Ort verurteilt.

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