Brigitte Macron äußerte sich in einem Interview gegenüber der Zeitung La Tribune Dimanche, gedreht im Élysée-Palast. Die Ehefrau vonEmmanuel Macron Es weckt die persönliche Reflexion über seine Jahre an der Seite des Präsidenten der Republik seit seinem Einzug in den Élysée-Palast im Jahr 2017.
Im Zentrum dieses Interviews beschreibt Brigitte Macron eine Zeit, die von intensiver öffentlicher Aufmerksamkeit, persönlichen Angriffen und einer gewissen Desillusionierung angesichts der Gewalt in der politischen und medialen Welt geprägt war: „Früher hatte ich ein normales Leben, Kinder, einen Job, Höhen und Tiefen, wie alle anderen auch. Diese zehn Jahre waren so intensiv. Ich habe die Dunkelheit der Welt gesehen, die Dummheit, die Boshaftigkeit.“
Der Kontrast zwischen seinem früheren Leben und dem Élysée-Palast
In diesem Interview betont Brigitte Macron zunächst den Bruch, den der Einzug in den Élysée-Palast mit sich brachte. Vor Emmanuel Macrons Präsidentschaft führte sie ein eher unauffälliges Leben, geprägt von ihrem Beruf als Lehrerin, ihrer Familie und einem Alltag fernab der nationalen politischen Bühne.
Seit 2017 genießt sie als First Lady hohes öffentliches Ansehen. Obwohl sie kein gewähltes Amt bekleidet, begleitet sie Emmanuel Macron regelmäßig zu Zeremonien, offiziellen Reisen und öffentlichen Veranstaltungen. Diese ständige Präsenz hat sie zu einer viel diskutierten Persönlichkeit im französischen öffentlichen Leben gemacht.
Jahre, die als "intensiv"
Brigitte Macron beschreibt diese Jahre als "so intensiv", zwei Worte, die den mit dem Präsidentenamt verbundenen persönlichen Umbruch, aber auch den durch die Funktion vorgegebenen Rhythmus zusammenfassen: Reisen, Zeremonien, politische Krisen, Mediendruck und ständige öffentliche Aufmerksamkeit.
In ihrer Rede spricht Brigitte Macron auch über das, was sie nach eigenen Angaben im Laufe der Jahre entdeckt hat: „Ich habe die Finsternis der Welt gesehen, die Dummheit, die Bosheit.“.
Eine neue Traurigkeit und Momente des Pessimismus
Die andere bemerkenswerte Passage des Interviews betrifft ihren Gemütszustand. Brigitte Macron räumt ein, dass diese Jahre einen tiefgreifenden persönlichen Einfluss auf sie hatten: „Manchmal bin ich trauriger als je zuvor. Manchmal fällt es mir schwer, den blauen Himmel zu sehen. Ich habe Momente des Pessimismus, die ich früher nicht kannte.“
Cybermobbing im Hintergrund
Brigitte Macrons Äußerungen folgen auf ihren Prozess wegen Cybermobbing und der gegen sie gerichteten Gerüchte. Mehrere Personen wurden im Januar in Fällen verurteilt, die mit Beleidigungen und der Verbreitung falscher Informationen im Internet über sie, insbesondere in Bezug auf ihr Geschlecht und ihre Beziehung zu Emmanuel Macron, in Zusammenhang standen.
Abschließend erklärt Brigitte Macron außerdem, dass sie ein persönliches Tagebuch führt und dass ihr das Aufschreiben ihrer Gedanken sehr hilft.
Werden diese seltenen und intimen Geständnisse ausreichen, um ihr Image nach den verschiedenen Kontroversen wiederherzustellen, etwa derjenigen um ihre Beleidigungen gegen Feministinnen hinter der Bühne bei Ary Abittans Show? Das ist alles andere als sicher…