Donald Trump Präsident Trump und sein brasilianischer Amtskollege Luiz Inácio Lula da Silva zeigten sich am Donnerstag nach ihrem Treffen im Weißen Haus durch zahlreiche versöhnliche Gesten. Der amerikanische Präsident bezeichnete seinen brasilianischen Amtskollegen als „sehr dynamisch“, während dieser von einer „aufrichtigen Beziehung“ sprach. Das Treffen dauerte über zweieinhalb Stunden – eine ungewöhnlich lange Dauer für ein bilaterales Treffen dieser Art. Beide Staatschefs bestätigten eine gewisse persönliche Chemie, trotz ihrer diametral entgegengesetzten ideologischen Positionen.
Anhaltende Meinungsverschiedenheiten über den Iran
Die diplomatischen Beziehungen zwischen Brasília und Washington waren in den letzten Monaten angespannt. Zahlreiche Differenzen bestehen weiterhin, insbesondere im Hinblick auf den Iran-Konflikt, wo die beiden Hauptstädte radikal unterschiedliche Ansätze vertreten. Ihr erstes offizielles Treffen fand im vergangenen Oktober in Malaysia statt, in einer bereits herzlichen Atmosphäre, die einen starken Kontrast zu den diplomatischen Spannungen zwischen den beiden Nationen bildete.
Der brasilianische Präsident zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen im Oktober. Er glaubt, dass Donald Trump „keinerlei Einfluss“ auf die Wahl haben wird und schloss jegliche amerikanische Einmischung aus. Diese Aussage erfolgt vor dem Hintergrund, dass Lula inmitten eines angespannten politischen Klimas in Brasilien eine weitere Amtszeit anstrebt.
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