Donald Trump gab diesen Sonntag bei seiner Ankunft in Malaysia im Rahmen seiner Asienreise die Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen Thailand und Kambodscha bekannt. Das Abkommen beendet die monatelangen Spannungen nach gewaltsamen Grenzkonflikten im Juli, bei denen über 40 Menschen starben und Hunderttausende Zivilisten vertrieben wurden.
Entscheidende amerikanische Vermittlung
Der US-Präsident, der persönlich an den Verhandlungen zwischen Bangkok und Phnom Penh teilnahm, bezeichnete diese als „einen historischen Moment für die Stabilität Südostasiens“. „Um alle mit diesem wichtigen Ereignis zufriedenzustellen, werden wir das Abkommen unterzeichnen, sobald wir ankommen“, sagte er auf Truth Social und drückte dem thailändischen Volk, das um den Tod von Königinmutter Sirikit trauert, sein Beileid aus.
Dieser diplomatische Schritt erfolgt vor seinem geplanten Treffen mit dem chinesischen Präsidenten. Xi Jinping in Südkorea, wo der globale Handel im Mittelpunkt der Gespräche stehen wird. Donald Trump äußerte sich zudem offen für einen möglichen Austausch mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un und setzt damit seine Beschwichtigungsstrategie im Indopazifik fort.