Taiwanesischer Präsident Lai Ching-te Er bekräftigte sein uneingeschränktes Versprechen, die Souveränität der Insel zu verteidigen, nur wenige Tage nach dem Ende der chinesischen Militärübungen mit scharfer Munition um Taiwan. In seiner Neujahrsansprache betonte er die Notwendigkeit, dass die Taiwaner angesichts der Ambitionen Pekings ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis stellen müssten.
Ihm zufolge beobachtet die internationale Gemeinschaft die Reaktion genau. Taiwan Als Antwort auf das, was er als Chinas „wachsende expansionistische Ambitionen“ bezeichnete, bekräftigte der Präsident, dass sein politischer Ansatz auf dem Schutz der nationalen Souveränität, der Stärkung der Verteidigung und der Gewährleistung der allgemeinen Widerstandsfähigkeit der taiwanesischen Gesellschaft beruhe.
Anhaltende militärische und diplomatische Spannungen
Lais Äußerungen erfolgen im Anschluss an chinesische Militärübungen mit Raketen, Flugzeugen und Kriegsschiffen, die als Reaktion auf einen möglichen US-Waffenverkauf an Taiwan organisiert wurden, sowie an Kommentare des neuen japanischen Regierungschefs, die eine mögliche Intervention durch China nahelegen. Tokio im Falle eines chinesischen Angriffs.
Dieser Waffendeal im Wert von über 11 Milliarden Dollar ist der größte, der jemals von der USA an Taiwan. Dazu gehören Raketen, Drohnen, Artilleriesysteme und Militärsoftware. Washington ist laut seiner Gesetzgebung verpflichtet, die Insel bei ihrer Verteidigung zu unterstützen.
Peking seinerseits betrachtet Taiwan weiterhin als abtrünnige Provinz, die wiedervereinigt werden müsse, notfalls auch mit Gewalt. Der chinesische Präsident Xi Jinping Auch in seiner Neujahrsansprache bekräftigte er diese Position und bezeichnete die künftige Annexion als „unvermeidlich“.
Angesichts dieses Drucks kündigte Taiwan im vergangenen Jahr ein Sonderbudget von 40 Milliarden Dollar für Rüstungskäufe an, darunter ein ehrgeiziges Luftverteidigungssystem namens „Taiwan Dome“. Dieser Plan, der sich von 2026 bis 2033 erstreckt, ist Teil von Präsident Lais Zusage, die Militärausgaben auf 5 % des BIP zu erhöhen.
„Angesichts der ernsthaften militärischen Ambitionen der China„Taiwan kann es sich nicht leisten, abzuwarten“, schloss der Präsident und rief zu einer anhaltenden Mobilisierung auf, um die Sicherheit und Demokratie der Insel zu gewährleisten.