Frankreich gehört laut der australischen Rohstoffministerin Madeleine King zu den Ländern, die an Investitionen in australische Bergbauprojekte im Bereich kritischer Mineralien interessiert sind. Dieses Interesse ist Teil eines internationalen Kontextes, der vom Bestreben geprägt ist, die Versorgung mit Rohstoffen zu sichern, die für moderne Technologien unerlässlich sind.
Diese Rohstoffe, insbesondere Seltene Erden, sind für die Herstellung von Hightech-Produkten, von Batterien bis hin zu elektronischen Geräten, unerlässlich. Viele Länder bemühen sich, ihre Abhängigkeit von China zu verringern, das diese Lieferketten weltweit weitgehend dominiert.
Ein globaler Wettbewerb um die Sicherung von Ressourcen
Australien, reich an Bodenschätzen, hat seine Partnerschaften in den letzten Jahren deutlich ausgebaut. Insbesondere wurde ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten über Investitionen in Milliardenhöhe geschlossen, und es besteht eine Zusammenarbeit mit Japan, Indien, Südkorea und mehreren europäischen Ländern, darunter Frankreich.
Paris zeigt zunehmendes Interesse und hat bereits Zusagen auf politischer Ebene sowie durch Finanzinstrumente wie Bpifrance Assurance Export gemacht. Im Gegensatz zu anderen Partnern hat Frankreich jedoch noch keine massiven Investitionen in Bergbauprojekte in Australien angekündigt, was darauf hindeutet, dass die Strategie in diesem strategischen Sektor noch in der Entwicklung ist.
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