Emmanuel Macron Am Donnerstag, vier Tage vor dem offiziellen Gipfeltreffen der wichtigsten Industrienationen, findet eine Videokonferenz zwischen den G7-Mitgliedern, China und mehreren anderen Schwellenländern statt. Dieses Treffen, das unter dem Motto „Globaler Konvergenzgipfel für Wachstum“ steht, zielt darauf ab, die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit angesichts anhaltender Handels- und geopolitischer Spannungen zu stärken.
Ein Dialog, der auf Schwellenländer ausgeweitet wurde
Die Initiative des französischen Präsidenten spiegelt den Wunsch wider, den Dialog über den begrenzten Kreis westlicher Länder hinaus zu erweitern. Indem Paris Schwellenländer und Peking in diese Vorgespräche einbezieht, will es vor dem formelleren G7-Gipfel Brücken zwischen den Großmächten schlagen. Dieser Ansatz kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die globalen Wirtschaftsbeziehungen weiterhin von tiefen Spaltungen hinsichtlich Handelsregeln und Entwicklungsmodellen geprägt sind.
Diese Online-Konferenz findet nur wenige Tage vor dem physischen Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs statt, einem Forum, das traditionell die Vereinigten Staaten, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada zusammenbringt. Chinas Teilnahme an diesem vorbereitenden Format sendet ein starkes politisches Signal in einer Zeit, in der Washington und Peking in zahlreichen strategischen und wirtschaftlichen Fragen aneinandergeraten.
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