London setzt die Rückgabe der Chagos-Inseln mangels amerikanischer Unterstützung aus
London setzt die Rückgabe der Chagos-Inseln mangels amerikanischer Unterstützung aus

Das Vereinigte Königreich hat die Aussetzung seines Plans zur Rückgabe der Chagos-Inseln an Mauritius bekannt gegeben und dies mit mangelnder Unterstützung seitens der Vereinigten Staaten begründet. Downing Street stellt klar, dass die Gespräche mit Washington und Port Louis fortgesetzt werden – eine Voraussetzung für die Umsetzung des Abkommens.

Dieses Projekt, das vom britischen Parlament geprüft werden sollte, lief bald aus, was seine Annahme ungewiss machte. Die 2025 erzielte Vereinbarung sah die Rückgabe des Archipels vor, während ein 99-jähriger Pachtvertrag für die Hauptinsel Diego Garcia, auf der sich ein gemeinsamer Militärstützpunkt befindet, beibehalten wurde.

Eine strategische Frage für die westlichen Verbündeten

Der Stützpunkt Diego Garcia gilt als Schlüsselpunkt für britische und amerikanische Militäroperationen im Indischen Ozean. Seine langfristige Sicherheit hat in diesem sensiblen geopolitischen Kontext für beide Länder höchste Priorität.

Anfänglich für das Projekt, Donald Trump Anschließend äußerte er Kritik, was das Abkommen weiter schwächte. Angesichts dieser Unsicherheiten beschloss London, den Prozess bis zu einer klareren Stellungnahme seines amerikanischen Verbündeten auszusetzen.

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