Die Ministerin für den ökologischen Wandel, Monique Barbut, kündigte am Sonntag, den 19. Juli, in der Zeitung „La Tribune Dimanche“ eine deutliche Aufstockung des Grünen Fonds an, der im nächsten Haushalt eine Milliarde Euro erreichen wird. Diese Mittelzuweisung ist Teil einer umfassenden Stärkung des Umweltbudgets, das für 2027 geplant ist. Die Ministerin erklärte, sie wolle damit ein starkes Signal an alle senden, die vor Ort im Umweltschutz tätig sind.
Priorität der Klimaanpassung
Die erklärte Priorität liegt in der Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Diese Kursänderung markiert einen Strategiewechsel der Regierung, die nun konkrete Maßnahmen zur Bewältigung der bereits beobachteten Beeinträchtigungen in den Vordergrund stellt. Der Grüne Klimafonds finanziert traditionell Projekte unter der Leitung lokaler Behörden.
Diese Budgetankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Belastungen durch den Klimawandel die öffentlichen Finanzen der Kommunen zunehmend unter Druck setzen. Monique Barbut setzt darauf, dass diese Maßnahme Anpassungsprojekte in den am stärksten von Umweltrisiken betroffenen Gebieten beschleunigen wird.
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