Die Inflation in China erreichte im März im Jahresvergleich 1 % und verlangsamte sich damit leicht nach dem Anstieg im Februar. Gleichzeitig lagen die Erzeugerpreise laut Angaben des Nationalen Statistikamtes erstmals seit 2022 wieder im positiven Bereich.
Der Verbraucherpreisindex verzeichnete damit den sechsten Monat in Folge ein Wachstum, bleibt aber unter dem offiziellen Zielwert von 2 % für 2026. Diese Verlangsamung lässt sich insbesondere durch einen Rückgang der Dienstleistungspreise nach dem chinesischen Neujahrsfest erklären, trotz steigender Treibstoffkosten vor dem Hintergrund internationaler Spannungen.
Eine Wirtschaft, die weiterhin unter Druck steht
Die Erzeugerpreise stiegen im Jahresvergleich um 0,5 % und beendeten damit einen langen Abwärtstrend, der die Gewinnmargen der Industrieunternehmen belastet hatte. Diese Entwicklung hängt teilweise mit dem Anstieg der Rohstoffpreise auf den Weltmärkten zusammen.
Trotz dieser positiven Anzeichen steht die chinesische Wirtschaft weiterhin vor einer schwachen Binnennachfrage, industriellen Überkapazitäten und einer anhaltenden Krise im Immobiliensektor. Die Regierung setzt nach wie vor auf eine stärkere Fokussierung auf den Konsum, ohne ihre wirtschaftspolitische Ausrichtung vorerst zu ändern.
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