Eine 17-Jährige kämpft nach einem brutalen Angriff am Freitagabend in Reims weiterhin um ihr Leben. Die Jugendliche wurde zwölf Mal mit einem Messer verletzt und in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft war ihre Prognose am Samstag noch ungewiss.
Der Vorfall ereignete sich gegen 20:40 Uhr. Die Polizei wurde umgehend alarmiert und nahm einen 28-jährigen Mann fest, der als Ex-Partner des Opfers identifiziert wurde. Er wurde in Gewahrsam genommen und am Samstagabend im Rahmen der laufenden Ermittlungen noch vernommen.
Die Trennung steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft Reims hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet, um den genauen Hergang des Angriffs und die Umstände, die dazu führten, zu klären. Erste Erkenntnisse deuten auf einen Streit hin, der auf das Ende der Beziehung zwischen den beiden Personen zurückzuführen ist. Laut Staatsanwalt François Schneider scheint das Motiv für den Angriff in direktem Zusammenhang mit dieser Trennung zu stehen.
Das Opfer, ein kongolesischer Staatsbürger, und der Tatverdächtige, ein angolanischer Staatsbürger, kannten sich vor dem Vorfall. Die Ermittler führen weiterhin Zeugenbefragungen durch und werten verschiedene Zeugenaussagen sowie am Tatort gesammelte Spuren aus. Ziel ist es, die genaue Verantwortlichkeit festzustellen und zu klären, ob der Angriff vorsätzlich war – ein Ergebnis, das die Theorie der Staatsanwaltschaft über versuchten Mord stützen könnte.
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