Ein 27-jähriger Mann wurde im Rahmen von Ermittlungen zur Terrorismusbekämpfung wegen eines geplanten, dschihadistisch motivierten Anschlags festgenommen und inhaftiert, wie die Nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Verdächtige, ein tunesischer Staatsangehöriger, soll laut Berichten von France Télévisions und Le Monde einen Anschlag auf den Louvre in Paris geplant haben.
Die Nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft (PNAT) hat die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen „terroristischer Verschwörung mit dem Ziel, Straftaten gegen Personen zu begehen“ und seine Untersuchungshaft beantragt. Die Ermittlungen wurden der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) und den Spezialeinheiten der Anti-Terror-Polizei übertragen.
Laut Ermittlern war der Louvre das Ziel eines Anschlags.
Ersten Erkenntnissen zufolge zeigte der Verdächtige eine fortgeschrittene Radikalisierung und führte mehrere Suchaktionen an stark frequentierten Orten in der Hauptstadt durch. Die Ermittler versuchen nun, das tatsächliche Ausmaß dieser Aktion zu ermitteln und festzustellen, ob Komplizen beteiligt waren.
Der Louvre, das weltweit führende Museum in Bezug auf Besucherzahlen, zählt aufgrund seines hohen Touristenaufkommens und seiner internationalen symbolischen Bedeutung regelmäßig zu den Orten, die von den französischen Behörden als besonders sensibel eingestuft werden.
Diese Festnahme erfolgt vor dem Hintergrund erhöhter Wachsamkeit hinsichtlich der Terrorgefahr in Frankreich. Geheimdienste warnen seit Jahren vor der anhaltenden Gefahr von Anschlägen, insbesondere solchen, die von radikalisierten Einzelpersonen verübt werden, die von online verbreiteter dschihadistischer Propaganda inspiriert sind.
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