Nach dem Tod einer Frau, die in Le Havre (Département Seine-Maritime) aus einem Fenster gestürzt war, wurde ein Mann in seinen Sechzigern angeklagt und in Untersuchungshaft genommen. Der Vorfall ereignete sich am Freitag in einem Gebäude in der Rue Louis-Blanc, wo die 69-Jährige ihren Verletzungen erlag, nachdem sie aus ihrer Wohnung gestürzt war.
Laut der Staatsanwaltschaft Le Havre wurde ein Ermittlungsverfahren wegen „vorsätzlicher Tötung einer schutzbedürftigen Person“ eingeleitet. Die Ermittlungen bestätigten den schutzbedürftigen Zustand des Opfers, da sie unter erheblichen Mobilitätseinschränkungen litt. Der Verdächtige, der nach ersten Erkenntnissen zum Tatzeitpunkt alkoholisiert war, bestritt die Vorwürfe in Polizeigewahrsam.
Der Verdächtige war bei dem Opfer zu Gast.
Die Staatsanwaltschaft stellte klar, dass es sich bei dem Mann nicht um den Partner der Frau, sondern um einen Bekannten handelte, den sie bei sich zu Hause beherbergte. Ermittler gaben an, dass mehrere Nachbarn kurz vor dem Auffinden der Leiche am Fuße des Gebäudes Schreie und Beleidigungen gehört hatten.
Der Verdächtige war der Polizei bereits wegen vorsätzlicher Gewalttaten bekannt; es lagen jedoch keine Anzeigen oder Meldungen über mögliche Streitigkeiten mit dem Opfer vor. Die von der Polizei von Le Havre geführten Ermittlungen müssen nun die genauen Umstände der Tragödie und den genauen Tathergang klären.
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