Der LFI-Abgeordnete für Bouches-du-Rhône soll am Dienstag vor dem Gericht in Marseille erscheinen. Sein Anwalt wird aufgrund der angespannten Atmosphäre eine Vertagung beantragen.

Sébastien Delogu, der wegen der Weitergabe privater Daten vor Gericht steht, war bei der Anhörung nicht anwesend.
Sébastien Delogu, der wegen der Weitergabe privater Daten vor Gericht steht, war bei der Anhörung nicht anwesend.

Der linke Abgeordnete Sébastien Delogu aus dem Département Bouches-du-Rhône soll am Dienstag wegen der Weitergabe privater Informationen vor dem Strafgericht in Marseille erscheinen. Delogu wird der Verhandlung jedoch nicht beiwohnen. Sein Anwalt beabsichtigt, eine Vertagung zu beantragen und verweist auf das besonders feindselige Klima, dem sein Mandant ausgesetzt ist.

Ein von der Verteidigung angeführtes angespanntes Klima.

Dieses Gerichtsverfahren findet in einer angespannten Zeit für den Marseiller Abgeordneten statt. Die ihm vorgeworfenen Straftaten betreffen die Verbreitung von Informationen aus seinem Privatleben, wobei die genauen Details des Falls noch nicht öffentlich bekannt gegeben wurden. Die Verteidigung argumentiert, dass das gegenwärtige Klima keinen ausreichend ruhigen und geordneten Prozess zulässt.

Warten auf eine Gerichtsentscheidung

Das Ergebnis des Antrags auf Vertagung wird in den nächsten Stunden feststehen. Wird dem Antrag stattgegeben, wird die Verhandlung auf einen späteren Termin vertagt. Andernfalls kann das Gericht die Verhandlung in Abwesenheit des Angeklagten gemäß der Strafprozessordnung fortsetzen.

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