Un Niederländisches Paar Die rechtliche Anerkennung seiner Ehe wurde ihm aberkannt, nachdem die Zeremonie von den Gerichten als unregelmäßig eingestuft worden war. Der Grund dafür war eine Rede während des Eheversprechens, die nicht dem völkerrechtlich vorgeschriebenen Wortlaut entsprach und die Eheschließung somit rechtswidrig machte.
Die Zeremonie fand im Frühjahr 2025 in Zwolle statt. Ein enger Freund des Paares durfte die Trauung ausnahmsweise unter Aufsicht eines städtischen Beamten vollziehen. Um eine ungezwungene Atmosphäre zu schaffen, hatte der Redner seinen Text mithilfe eines KI-Tools verfasst und dabei einen persönlichen und symbolischen Tonfall gewählt.
Eine nicht erfüllte rechtliche Anforderung
Nach Prüfung des Falles stellte das Gericht fest, dass die Ehegatten ihre Bereitschaft zur Erfüllung der rechtlichen Pflichten der Ehe, wie im niederländischen Zivilgesetzbuch vorgeschrieben, nicht ausdrücklich erklärt hatten. Das Fehlen dieser förmlichen Erklärung führte zu dem Schluss, dass die Ehe trotz ihrer anfänglichen Eintragung im Standesamt nie rechtsgültig geschlossen worden war.
Das Paar beantragte aus persönlichen und emotionalen Gründen die Beibehaltung des Termins und verwies auf einen Fehler, der außerhalb ihrer Kontrolle lag. Das Gericht lehnte den Antrag jedoch ab und bekräftigte, dass die strikte Einhaltung der Regeln Vorrang vor allen anderen Erwägungen habe, insbesondere wenn die Unregelmäßigkeit auf die unsachgemäße Nutzung neuer Technologien zurückzuführen sei.