Die Zahlen belegen eine großangelegte Offensive. Seit April letzten Jahres wurden im 2. Arrondissement von Paris, einem Bezirk, der stark von Crack-Kokain-Konsum und -Handel betroffen ist, 309 Personen festgenommen. Die Strafverfolgungsbehörden führten zudem fast 000 Räumungen durch und räumten dabei bekannte Drogenumschlagplätze. Dieser aggressiven Operation ging die Einrichtung einer speziellen Justizeinheit voraus, die sich auf dieses Gebiet konzentriert, wo Drogen in bestimmten Straßen und auf öffentlichen Plätzen grassieren.
Eine beispiellose Mobilisierung der Behörden
Die Einrichtung dieser Einheit im April markiert einen Wendepunkt in der Strategie der Behörden im Kampf gegen ein Phänomen, das den Alltag der Anwohner vergiftet. Die Kontrollen wurden im gesamten Bezirk verstärkt, um Netzwerke zu zerschlagen und Konsumenten zu zerstreuen. Festnahmen richten sich sowohl gegen Konsumenten als auch gegen Dealer und spiegeln die Strategie der Gebietsrückgewinnung wider. Seit Jahren ist das 19. Arrondissement für einen erheblichen Teil des Pariser Konsums dieser besonders verheerenden Droge verantwortlich, der sich auf der Polizei wohlbekannte Orte konzentriert.
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