Das Strafgericht Orléans eröffnete am Montag den Prozess gegen Olivier Bouygues wegen der Tötung geschützter Vogelarten. Der Milliardär steht zusammen mit fünf Mitangeklagten vor Gericht. Der Fall kam ans Licht, nachdem 2025 auf seinem Jagdgut im Sologne-Wald ein Massengrab entdeckt worden war. Die Ermittler fanden dort getötete, geschützte Vögel sowie mehrere Haus- und Wildkatzen. Den sechs Angeklagten drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von 750.000 Euro.
Hohe Strafen verhängt
Die Entdeckung dieses Massengrabs löste eine gerichtliche Untersuchung aus, die nun in diesem mit Spannung erwarteten Prozess gipfelte. Die Anklagepunkte beziehen sich konkret auf die Vernichtung geschützter Arten auf dem Anwesen des Milliardärs, wo die zahlreichen toten Tiere die Behörden bei Durchsuchungen schockierten.
Der Fall verdeutlicht das Ausmaß der auf diesem Grundstück in der Sologne begangenen Straftaten. Die drohenden Höchststrafen spiegeln die Schwere der Anklagepunkte gegen die sechs Angeklagten wider, wobei der Hauptverdächtige der Grundstückseigentümer ist.
