Ein Mann in den Vierzigern starb am Sonntag, dem 16. August, an den Folgen einer Schlägerei, die er am Vortag in Compiègne in der Region Oise erlitten hatte. Drei Personen – ein 20-jähriger Mann und zwei Frauen im Alter von 18 und 33 Jahren – wurden im Rahmen der Ermittlungen festgenommen.
Die Polizei rückte am Samstag gegen 5:40 Uhr morgens auf einem Stadtplatz aus, nachdem sie wegen einer Schlägerei alarmiert worden war. Das Opfer wurde mit schweren Kopfverletzungen auf der Straße gefunden. Sie wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus von Compiègne gebracht, erlag dort aber am Sonntagmorgen ihren Verletzungen.
Die Anklage wurde als Mord neu eingestuft.
Die drei Verdächtigen wurden zunächst wegen versuchten Mordes festgenommen. Nach dem Tod des Mannes in seinen Vierzigern wurde die Anklage auf Mord und Beihilfe zum Mord geändert. Laut einer von der AFP zitierten Polizeiquelle war die 18-jährige Frau zuvor von dem Opfer sexuell missbraucht worden. Dieses Detail muss im Rahmen der Ermittlungen überprüft und in den genauen Tathergang eingeordnet werden.
Die drei Inhaftierten sollen am Montag in Senlis einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Ihnen wird Mord, Beihilfe zum Mord und unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Compiègne, die das Verfahren abgeben wird, hat angekündigt, Untersuchungshaft zu beantragen. Die jeweiligen Verantwortlichkeiten der Verdächtigen sind derzeit noch nicht geklärt.
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