Lyhannas Tod: Die Staatsanwaltschaft von Agen hat die vollständigen Autopsieergebnisse noch nicht erhalten.
Lyhannas Tod: Die Staatsanwaltschaft von Agen hat die vollständigen Autopsieergebnisse noch nicht erhalten.

Die Staatsanwaltschaft Agen teilt mit, dass die vollständigen Ergebnisse der Autopsie von Lyhanna noch nicht veröffentlicht wurden. Die Mittelschülerin wurde am 4. Juni in der Region Gers tot aufgefunden. In einer kurzen Stellungnahme präzisiert die Staatsanwaltschaft, dass ihr weder die Autopsieergebnisse noch weitere Gutachten vorliegen. Diese Details sind jedoch entscheidend für den Fortgang der Ermittlungen und die genaue Aufklärung der Todesumstände der Jugendlichen.

Die Todesursache ist noch nicht geklärt.

In den Tagen nach dem Leichenfund bestätigten erste Erkenntnisse durch einen DNA-Vergleich die Identität des Opfers. Die Gerichtsmediziner konnten die Todesursache jedoch nicht feststellen. Die vollständigen Ergebnisse der Autopsie sollten in diesem entscheidenden Punkt der Ermittlungen Klarheit bringen.

Im Mittelpunkt des Falles steht das Thema sexuelle Gewalt.

Die Gutachten müssen auch klären, ob Spuren sexueller Gewalt vorliegen. Dieser Punkt ist entscheidend für die mögliche Entwicklung des Strafverfahrens. Die Staatsanwaltschaft Agen hat daher zum jetzigen Zeitpunkt keine neuen forensischen Beweise bekannt gegeben, die den Verfahrensstand offiziell verändern würden.

Jérôme Barella bleibt in Haft

Der Hauptverdächtige, der 41-jährige Jérôme Barella, wird derzeit wegen „Entführung“ und „Freiheitsberaubung einer Minderjährigen unter 15 Jahren“ formell untersucht. Der Familienvater schwieg vor dem Untersuchungsrichter. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Agen bis zum Vorliegen der vollständigen Ergebnisse der Autopsie und weiterer Gutachten fortgesetzt.