Laut BFMTV wurden Jérôme Barellas zwei minderjährige Töchter seit Beginn des Falls Lyhanna aus der Schule genommen. Die ältere Tochter war mit der elfjährigen Schülerin befreundet. Beide Kinder befinden sich derzeit bei ihrer Mutter. Das Familienhaus in Montestruc-sur-Gers im Département Gers wurde abgeriegelt und steht nun im Mittelpunkt der Ermittlungen.
Ein Verdächtiger wurde im Süden Frankreichs inhaftiert.
Jérôme Barella, 41, wurde nach dem Verschwinden und dem anschließenden Tod der elfjährigen Lyhanna in der Region Gers formell angeklagt. Ihm werden Entführung und Freiheitsberaubung vorgeworfen, und er befindet sich in Untersuchungshaft. Er ist im Gefängnis von Mont-de-Marsan in Südfrankreich inhaftiert. Seine Einzelhaft soll verhindern, dass er Kontakt zu anderen Häftlingen hat, die eine Gefahr für ihn darstellen könnten.
Fernsehen erlaubt, verstärkte Überwachung
Wie die meisten Häftlinge hat auch Jérôme Barella Zugang zum Fernsehen und kann die Nachrichten in seiner Zelle verfolgen. Er wird zudem verstärkt vom Gefängnispersonal überwacht, insbesondere im Hinblick auf das Suizidrisiko. Diese Überwachung soll Suizidversuche während seiner Haft verhindern.
Während der Verdächtige inhaftiert ist, leben seine beiden minderjährigen Töchter nicht mehr im Elternhaus. Ihr Wohnsitz ist aufgrund der Versiegelungen des Grundstücks weiterhin unzugänglich.