Die Rückkehr der Coco-Website beunruhigt die Behörden, die vermuten, dass sie schwere Verbrechen ermöglicht.
Die Rückkehr der Coco-Website beunruhigt die Behörden, die vermuten, dass sie schwere Verbrechen ermöglicht.

Das erneute Auftauchen der Website Coco, die 2024 von Gerichten abgeschaltet worden war, hat bei den Behörden große Besorgnis ausgelöst. Die Plattform, die sich nun „Cocoland“ nennt und unter einer neuen Adresse erreichbar ist, steht erneut im Fokus der Ermittlungen wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an mehreren Straftaten, darunter sexuelle Gewalt und Überfälle. Die Hohe Kommissarin für Kinder, Sarah el Haïry, verurteilte die Website als gefährliches Instrument, das Schwachstellen im Internet ausnutzt, um Opfer, insbesondere Minderjährige, ins Visier zu nehmen.

Die Website war bereits in heikle Fälle, darunter die Vergewaltigungen in Mazan, verwickelt. Laut Behörden diente sie als Plattform für Straftaten, von sexueller Nötigung bis hin zu Drogenhandel. Ihre Schließung im Juni 2024 beendete ihre Aktivitäten daher nicht; die Plattform ist in veränderter Form wieder aufgetaucht und hat erneut Bedenken hinsichtlich ihrer Regulierung hervorgerufen.

Verfahren zur Erlangung eines neuen Abschlusses eingeleitet

Angesichts dieses Wiederauflebens wurden rechtliche Schritte eingeleitet, um die Website erneut zu schließen. Die Behörden betonen, dass sie die Verantwortlichen ermitteln und strafrechtlich verfolgen wollen, trotz der Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der ausländischen Registrierung. Der Gründer, der 2025 wegen mehrerer schwerer Straftaten angeklagt wurde, bestreitet die Vorwürfe.

Behörden und Kinderschutzorganisationen warnen eindringlich vor den anhaltenden Risiken, die von solchen Plattformen ausgehen. Sie betonen deren Fähigkeit, Online-Kriminalität zu fördern, und fordern verstärkte Kontroll- und Regulierungsmaßnahmen, um deren Wiederauftreten zu verhindern.

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