„Sie hatte es nicht verdient zu leiden.“ Brigitte Bardots Ehemann, Bernard d’Ormale, erinnert sich an die letzten Momente seiner Frau. (BFMTV)
„Sie hatte es nicht verdient zu leiden.“ Brigitte Bardots Ehemann, Bernard d’Ormale, erinnert sich an die letzten Momente seiner Frau. (BFMTV)

Nur wenige Stunden vor Brigitte Bardots Beerdigung, die für diesen Mittwoch in Saint-Tropez geplant ist, starb ihr letzter Ehemann, Bernard d'Ormale, teilte auf BFMTV ein bewegendes Zeugnis über die letzten Momente, die er an der Seite der französischen Kino-Ikone verbrachte.

Bernard d'Ormale berichtet, anwesend gewesen zu sein, als seine Frau ihren letzten Atemzug tat. Er erinnert sich an ihr übliches liebevolles Murmeln. „Pew Pew“vor seinem Tod. Seinen Angaben zufolge trat in dem darauffolgenden Moment eine Veränderung ein: Der Schmerz verschwand und eine tiefe Ruhe breitete sich aus. Er beschreibt diesen Moment als der bewegendste Moment seines ganzen Lebens mit Brigitte Bardot, fügt hinzu: „Sie hatte es nicht verdient zu leiden.“

Darüber hinaus erklärte Bernard d'Ormale, dass Brigitte Bardot an einer Krankheit litt. Krebs und war des Kämpfens müde: „Es ist ihr in den letzten Monaten zwei- oder dreimal herausgerutscht, in Momenten körperlichen Leidens, da sagte sie zu mir: ‚Ich habe die Nase voll, ich will weg…‘“

Eine nationale Ehrung wurde abgelehnt

Obwohl die Idee einer nationalen Ehrung zur Sprache kam, erklärte Bernard d'Ormale, dass die Familie sich dagegen entschieden habe. Brigitte Bardot habe sich nicht an offizielle Zeremonien gebunden gefühlt und die Ehrenlegion bereits erhalten, ohne sie je selbst beantragt zu haben. Für den Ehemann der Schauspielerin sei es wichtiger, dass die Franzosen sich an ihre Großzügigkeit, ihren Charakter und ihr Engagement für den Tierschutz erinnerten, als an formale Auszeichnungen.

Eine intime Zeremonie in Saint-Tropez

Die Brigitte Bardots Beerdigung Die Trauerfeier findet in der Kirche Mariä Himmelfahrt statt, anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Marinefriedhof von Saint-Tropez. Zu den erwarteten Gästen zählen Politiker und enge Familienangehörige. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht jedoch das Andenken an den Künstler und sein Engagement für den Tierschutz.