Der Moderator Arthur, der mit bürgerlichem Namen Jacques Essebag heißt, ist Gegenstand von Kontroversen nach der Veröffentlichung eines viralen Videos mit Ausschnitten aus der Sendung „To take it or to Leave it“, in dem er sich gegenüber Kandidaten als sexistisch verhält. Diese vom luxemburgischen feministischen Medium „L'effrontée“ ausgestrahlte Montage hebt unangemessene Einstellungen und Kommentare hervor, insbesondere nicht einvernehmliche Gesten und unangemessene Bemerkungen.
Angesichts der Welle der Kritik und Drohungen, insbesondere antisemitischer Natur, die gegen ihn eintraf, erstattete Arthur im Dezember 2024 Anzeige wegen schwerer öffentlicher Beleidigung und Cyberbelästigung. Laut seiner Anwältin Jade Dousselin handelt es sich um „verleumderische Cyberbelästigung“, die darauf abzielt, das Image des Gastgebers zu beschädigen. Eine Untersuchung wurde vom National Center for the Fight against Online Hate (PNLH) eingeleitet und der Personal Crime Repression Brigade (BRDP) übertragen.
Der Moderator leitete außerdem Verfahren gegen soziale Plattformen, insbesondere Meta, ein, um die belastenden Inhalte zu entfernen und die Identifizierung der Verfasser hasserfüllter Nachrichten zu erhalten. Für den 18. Februar 2025 ist eine Anhörung zur Prüfung dieser Anträge geplant.
In einer Erklärung gegenüber „Parisien“ erkannte Arthur, dass die im Video gezeigten Verhaltensweisen eine andere Ära widerspiegeln und betonte, dass solche Einstellungen heute nicht mehr toleriert würden. Als Reaktion auf diese Kontroverse wurde die Sicherheit des Gastgebers und seiner Familie verstärkt.