Eurovision 2026: Vier Zuschauer nach pro-palästinensischen Parolen während Israels Auftritt des Saales verwiesen
Eurovision 2026: Vier Zuschauer nach pro-palästinensischen Parolen während Israels Auftritt des Saales verwiesen

In Wien wurde das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest kurzzeitig durch live zu hörende Rufe unterbrochen, in einem Wettbewerb, der bereits von starken Spannungen im Zusammenhang mit der israelischen Teilnahme geprägt war.

Slogans, die während der Aufführung zu hören waren

Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026, das am Dienstagabend in der Wiener Stadthalle stattfand, wurde durch einen Zwischenfall während des Auftritts des israelischen Teilnehmers Noam Bettan überschattet. Während der Sänger sang, … MichelleIm Raum waren mehrere pro-palästinensische Parolen zu hören, darunter „Stoppt den Völkermord! et „Freies Palästina“.

Vier Zuschauer wurden vom Sicherheitspersonal evakuiert.

Nach den Ausschreitungen schritt der Sicherheitsdienst ein. Insgesamt wurden vier Personen wegen störenden Verhaltens des Geländes verwiesen. Ein Zuschauer soll trotz mehrfacher Aufforderung zum Aufhören weitergeschrien haben, bevor er hinausbegleitet wurde.

Israel qualifizierte sich

Die Unterbrechung hinderte Noam Bettan nicht daran, seinen Auftritt zu beenden. Der 28-jährige israelische Teilnehmer sang sein Lied auf Hebräisch, Französisch und Englisch. Am Ende des Abends qualifizierte sich Israel für das große Finale am Samstag.

Eine hochkarätige Ausgabe

Diese Ausgabe ist besonders angespannt. Israels Teilnahme hat aufgrund des Gaza-Krieges heftige Proteste ausgelöst. Fünf Länder – Spanien, Irland, die Niederlande, Slowenien und Island – boykottierten den Wettbewerb in diesem Jahr aus Protest gegen die israelische Präsenz.

Trotz des Wetters wurde das erste Halbfinale planmäßig fortgesetzt. Zehn Länder sicherten sich ihren Platz im Finale: Israel, Finnland, Griechenland, Serbien, Moldawien, Kroatien, Polen, Litauen, Schweden und Belgien.