Die lateinamerikanische Musikszene setzt ihren Siegeszug in Spanien fort, wie die diesjährigen Konzertreisen von Bad Bunny und Shakira in Madrid beweisen. Die beiden Künstler werden zusammen über zwanzig Konzerte in der spanischen Hauptstadt geben, die sich zu einem absoluten Muss für Stars der spanischsprachigen Musik entwickelt hat.
Der puertoricanische Sänger startet Ende des Monats eine zehntägige Welttournee, während der kolumbianische Star im Anschluss im September mit einer zwölf Konzerte umfassenden Konzertreihe seine einzigen Europaauftritte in diesem Jahr gibt. Diese hohe Dichte an Veranstaltungen unterstreicht Madrids wachsende Bedeutung in der lateinamerikanischen Musikszene.
Die Explosion lateinamerikanischer Rhythmen in Spanien
Laut mehreren Branchenexperten ist dieser Trend maßgeblich auf das signifikante Wachstum der lateinamerikanischen Bevölkerung in der Region Madrid zurückzuführen. In den letzten 25 Jahren hat die Zahl der lateinamerikanischen Einwohner dramatisch zugenommen, was zu einer nachhaltigen Veränderung des Musikgeschmacks des spanischen Publikums beigetragen hat.
Reggaeton, Urban Pop und lateinamerikanische Musik dominieren mittlerweile die Streaming-Plattformen und sind im spanischen Radio fest etabliert. Diese Dynamik zieht auch spezialisierte Produzenten, Labels und Festivals an, sodass einige Branchenkenner Madrid mittlerweile als das wahre Tor für lateinamerikanische Musik zum europäischen Markt betrachten.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.