Französische Künstler begeistern weiterhin ein internationales Publikum, von Rap bis hin zu elektronischer Musik.
Französische Künstler begeistern weiterhin ein internationales Publikum, von Rap bis hin zu elektronischer Musik.

Französische Musikproduktionen bestätigten 2025 ihre starke internationale Dynamik, angetrieben von neuen Rap- und Elektro-Hits sowie französischen Klassikern. Laut dem Jahresbericht des Nationalen Musikzentrums erhielten 758 Singles und 57 Alben internationale Zertifizierungen, was über 50 Milliarden Streams entspricht.

Rap bleibt das dominierende Genre unter den meistexportierten Neuerscheinungen, mit Künstlern wie Gazo und Tiakola. Der CNM hebt außerdem die starke Performance von Pop und Afrobeat hervor, insbesondere dank Zaho de Sagazan. Der Track „Melodrama“ von Theodora und Disiz beispielsweise hat weltweit über 270 Millionen Streams erreicht und feierte unerwartete Erfolge bis nach Dänemark.

Historische Kataloge sind nach wie vor so aussagekräftig wie eh und je.

Ältere Hits tragen weiterhin maßgeblich zum französischen Musikexport bei. Der Backkatalog, der Titel umfasst, die vor mehr als drei Jahren veröffentlicht wurden, ist auf Streaming-Plattformen nach wie vor besonders gefragt. Das Duo Daft Punk zählt mit Klassikern wie „Around the World“ weiterhin zu den meistgehörten französischen Künstlern im Ausland.

Der Bericht hebt auch die Langlebigkeit von Künstlerinnen wie Aya Nakamura, Zaz und Carla Bruni hervor. Das älteste Lied, das 2025 noch zertifiziert war, ist nach wie vor „La Mer“ von Charles Trenet aus dem Jahr 1946 – laut CNM ein Beweis für die anhaltende Anziehungskraft großer französischer Liedklassiker auf ein internationales Publikum.

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