Eine internationale Untersuchungskommission hebt den Druck hervor, dem die Palästinenser ausgesetzt sind, die zwischen der Gewalt der Siedler und dem Griff der Hamas gefangen sind.

Palästinensische Gebiete: UN prangert doppelte Falle für Zivilisten an
Palästinensische Gebiete: UN prangert doppelte Falle für Zivilisten an

Eine von den Vereinten Nationen eingesetzte internationale Untersuchungskommission veröffentlichte am Dienstag einen alarmierenden Bericht zur Lage der palästinensischen Bevölkerung im Westjordanland und im Gazastreifen. Die Zivilbevölkerung ist zwei Formen des Drucks ausgesetzt: zum einen den Angriffen israelischer Siedler, zum anderen dem Einfluss der islamistischen Hamas. Laut Srinivasan Muralidhar, dem Vorsitzenden der Kommission, haben beide Phänomene ihren Ursprung in von Israel geschaffenen Kontexten, auch wenn ihre jeweiligen Motive unterschiedlich sind. Der Bericht wird dem UN-Menschenrechtsrat in Kürze vorgelegt.

Gewalt der Siedler und der Einfluss der Hamas

Die Kommission betont, dass die von Siedlern verübte Gewalt von der stillschweigenden oder offenen Unterstützung der israelischen Behörden profitiert. Diese Situation verschärft die prekäre Lage der Palästinenser in den besetzten Gebieten, wo sich die Lebensbedingungen stetig verschlechtern. UN-Experten haben in den vergangenen Monaten eine deutliche Verschlechterung beobachtet, mit einem Anstieg gewaltsamer Vorfälle im Westjordanland und einer katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen.

Tägliche Überwachung der Krise durch die UN

Dieser Bericht ist Teil der laufenden Beobachtung der Krise im Nahen Osten durch die Vereinten Nationen. Die internationale Organisation dokumentiert täglich offizielle Stellungnahmen und die sich entwickelnde humanitäre Lage in den palästinensischen Gebieten. Die Ergebnisse der Kommission sollen in die Debatten des Menschenrechtsrats über Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung einfließen.

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