Iran: Serbien und Schweden fordern ihre Bürger auf, das Land zu verlassen
Iran: Serbien und Schweden fordern ihre Bürger auf, das Land zu verlassen

Serbien und Schweden riefen ihre Staatsbürger am Samstag dringend dazu auf, den Iran zu verlassen. Sie begründeten dies mit der sich verschlechternden Sicherheitslage und der drohenden Gefahr von US-Luftangriffen. Belgrad riet seinen Bürgern im Iran, das Land „so schnell wie möglich“ zu verlassen, und verwies auf „zunehmende Spannungen und die Gefahr einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage“.

In Stockholm richtete der schwedische Außenminister einen ähnlichen Appell an die im Iran lebenden Schweden und riet dringend von Reisen dorthin ab. Serbien hatte bereits Mitte Januar eine vergleichbare Empfehlung ausgesprochen.

Amerikanisches Ultimatum und laufende Verhandlungen

Diese Warnung erfolgt vor dem Hintergrund erneut angespannter Beziehungen zwischen Washington und Teheran. Der Iran signalisierte am Freitag, nach dem Ultimatum des amerikanischen Präsidenten rasch eine Einigung mit den Vereinigten Staaten erzielen zu wollen. Donald Trumpder einen Zeitraum von „zehn bis fünfzehn Tagen“ für die Entscheidung über einen möglichen Einsatz von Gewalt erwähnte.

Irans Atomprogramm bleibt der Kernpunkt der Streitigkeiten zwischen den beiden Ländern. Die Vereinigten Staaten haben ihre Militärpräsenz in der Region verstärkt, vor dem Hintergrund der jüngsten Gespräche und der Niederschlagung einer Protestbewegung im Iran Anfang des Jahres.