Bei israelischen Luftangriffen im Südlibanon und in Beirut wurden am Donnerstag mindestens zwölf Menschen getötet. Damit wurde die Waffenruhe gebrochen. Die Spannungen im Nahen Osten halten an.

Israelische Luftangriffe im Libanon: Mindestens 12 Tote trotz Waffenstillstand
Israelische Luftangriffe im Libanon: Mindestens 12 Tote trotz Waffenstillstand

Bei israelischen Luftangriffen wurden am Donnerstag, dem 7. Mai, im Libanon mindestens zwölf Menschen getötet, wie das libanesische Gesundheitsministerium mitteilte. Die Angriffe trafen den Süden des Landes und die Hauptstadt Beirut. In Beirut wurde ohne Vorwarnung eine Wohnung im zentralen Stadtteil Zoukak el-Blat angegriffen, einem Gebiet, das bereits in der Vorwoche getroffen worden war. Die Angaben variieren: Einige sprechen von vier Toten, darunter eine Frau, und 51 Verletzten, andere von elf Opfern, darunter zwei Kinder. Die Angriffe gegen die Hisbollah dauern trotz der angeblich geltenden Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon an.

Washington verschärft seine Haltung gegenüber Teheran

Auf diplomatischer Ebene brachten die Vereinigten Staaten am Mittwoch die Möglichkeit einer längerfristigen Blockade iranischer Häfen ins Spiel. Der iranische Präsident bezeichnete diese Maßnahme als Ausweitung der amerikanischen Militäroperationen. Donald Trump Er erklärte außerdem, ein Friedensabkommen mit dem Iran sei weiterhin sehr gut möglich, und erwäge angesichts der Kritik an der Haltung der deutschen Bundeskanzlerin im Iran-Konflikt eine Reduzierung der in Deutschland stationierten US-Truppen. Washington schloss einen weiteren US-Angriff auf den Iran nicht aus.

Ölpreise steigen inmitten von Unsicherheit

Die Krise hat einen Preisanstieg an den Finanzmärkten ausgelöst. Die Ölpreise schnellten am Donnerstagmorgen auf über 125 US-Dollar pro Barrel – eine direkte Folge der US-Ankündigung einer Seeblockade iranischer Anlagen. Dieser Preisanstieg spiegelt die Besorgnis der Anleger über die militärische Eskalation in der Region wider. Die Spannungen im Nahen Osten bleiben hoch, während diplomatische Initiativen vor Ort nur schwer Fuß fassen.

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