Ukrainischer Präsident Volodymyr Zelensky Es wurde behauptet, der russische Milliardär Roman Abramowitsch sei nach Kiew gereist, um dem Kreml eine Botschaft bezüglich der Friedensperspektiven zu überbringen. Diese Enthüllung stellt die erste offizielle Bestätigung der Reise und der indirekten Beteiligung des Tycoons an Gesprächen im Zusammenhang mit dem Konflikt dar.
In einem Interview mit Sky News in London erklärte Wolodymyr Selenskyj, dass Abramowitsch ihm gegenüber geäußert habe, er wolle als Vermittler zu Wladimir Putin fungieren. Laut dem ukrainischen Präsidenten wünschte der Milliardär, eine Botschaft diskret und ohne öffentliche Kommunikation zu übermitteln.
Der ukrainische Präsident stellte klar, dass dieses Treffen „kein Geheimnis“ gewesen sei, und fügte hinzu, dass die russischen Behörden herausfinden wollten, was Kiew im Rahmen möglicher Verhandlungen zu akzeptieren bereit sei. Er betonte jedoch, dass die Ukraine nicht bereit sei, Territorium abzutreten.
Im Zentrum dieses Austauschs stand der Donbass als zentraler Streitpunkt. Wolodymyr Selenskyj erklärte, er habe deutlich gemacht, dass ein Rückzug der Ukraine aus dieser Region für ihn undenkbar sei und lehnte jegliche Idee eines territorialen Kompromisses ab.
Roman Abramovich, der ehemalige Besitzer des FC Chelsea, unterliegt seit Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine im Jahr 2022 westlichen Sanktionen. Bereits in den ersten Wochen des Konflikts war er an Vermittlungsversuchen beteiligt, unter anderem an Gesprächen über den Getreideexport durch das Schwarze Meer.
Laut dem ukrainischen Präsidenten spiegeln die indirekten Gespräche mit Vermittlern wie Abramowitsch Russlands Wunsch wider, die Positionen Kiews zu erfahren, obwohl die Positionen beider Seiten weiterhin stark voneinander abweichen, insbesondere in territorialen Fragen und den Bedingungen eines möglichen Waffenstillstands.
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