Ukrainischer Präsident Volodymyr Zelensky Er kritisierte Russland scharf und erklärte, Moskau habe alle Friedensvorschläge abgelehnt und seine militärischen Ziele in der Ukraine nicht erreicht. In seiner täglichen Ansprache spottete er zudem über die Treibstoffknappheit, die derzeit mehrere russische Regionen betrifft.
Der ukrainische Staatschef erklärte, der Kreml habe in den vergangenen vier Jahren fünfzehn Mal Fristen für die Übernahme der Kontrolle über die Donbass-Region in der Ostukraine festgelegt und diese dann verschoben. Laut ihm verdeutlichen diese Verschiebungen die Schwierigkeiten, mit denen die russischen Streitkräfte vor Ort konfrontiert sind.
Diese Äußerungen erfolgten einen Tag, nachdem der russische Präsident Wladimir Putin einen ukrainischen Vorschlag zur Aussetzung der Luftangriffe und zur Reduzierung der Kampfintensität abgelehnt hatte. Für Wolodymyr Selenskyj beweist diese Entscheidung, dass Moskau jegliche Fortschritte hin zu einer Verhandlungslösung des Konflikts ablehnt.
Der ukrainische Präsident behauptete zudem, Wladimir Putin habe „den Bezug zur Realität verloren“, und verwies auf die langen Schlangen an einigen russischen Tankstellen nach ukrainischen Angriffen auf Ölanlagen. Seiner Ansicht nach seien diese Schwierigkeiten eine direkte Folge des von Russland begonnenen Krieges.
„Selbst ein Ölförderstaat hat jetzt mit Treibstoffknappheit zu kämpfen“, sagte Wolodymyr Selenskyj und betonte, dass die ukrainischen Operationen strategische Ziele und nicht Zivilisten zum Ziel hätten. Er versicherte, die Ukraine führe die Angriffe im Rahmen ihrer militärischen Bemühungen „präzise“ durch.
Während die Kämpfe andauern, spiegelt der Austausch von Erklärungen zwischen den russischen und ukrainischen Führern die gegenwärtige diplomatische Sackgasse wider. Die Aussichten auf einen Waffenstillstand oder Verhandlungen bleiben gering, solange die Militäroperationen an mehreren Fronten andauern.
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