Washington und Peking erwägen eine Verlängerung ihres Waffenstillstands bei den Seltenen Erden.
Washington und Peking erwägen eine Verlängerung ihres Waffenstillstands bei den Seltenen Erden.

Die Vereinigten Staaten und China erörtern eine mögliche Verlängerung ihres Waffenstillstands hinsichtlich der chinesischen Beschränkungen für den Export von Seltenen Erden, da die Lieferengpässe die globale Industrie weiterhin beeinträchtigen.

Laut Reuters wird erwartet, dass das Thema auf dem Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping diese Woche.

Trotz dieser Diskussionen zeigen chinesische Zolldaten, dass Peking strenge Kontrollen für mehrere strategische Seltene Erden aufrechterhält, die in der Luft- und Raumfahrt, der Verteidigung, der Halbleiterindustrie und bei Elektrofahrzeugen verwendet werden.

Die chinesischen Exporte von schweren Seltenen Erden wie Yttrium, Dysprosium und Terbium liegen im April 2025 weiterhin etwa 50 % unter dem Niveau vor Einführung der Beschränkungen.

Diese Materialien sind für viele Hightech-Branchen unerlässlich, unter anderem für die Herstellung von Hochleistungsmagneten, die in Elektronikgeräten und Elektroautos zum Einsatz kommen.

Die von diesen Beschränkungen am stärksten betroffenen Länder wären die Vereinigten Staaten, Deutschland und Japan, während die alternativen Liefermöglichkeiten außerhalb Chinas weiterhin begrenzt sind.

China dominiert weitgehend die globale Produktion und Raffination vieler Seltenerdmetalle, was seinen Einfluss in den Handels- und Technologiespannungen mit Washington stärkt.

Laut Reuters haben die durch diese Beschränkungen verursachten Engpässe zu einem starken Anstieg der Weltmarktpreise geführt und die Abhängigkeit westlicher Industrien von chinesischen Lieferketten verdeutlicht.

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