Ein Jahresbericht von fünf UN-Organisationen zeigt, dass sich 2,69 Milliarden Menschen keine abwechslungsreiche Ernährung leisten können, die ihren Nährstoffbedarf deckt. Obwohl der weltweite Hunger im dritten Jahr in Folge zurückgegangen ist, bleibt das Ziel, den Hunger bis 2030 zu beseitigen, weiterhin unerreichbar.
Der weltweite Hunger geht zwar zurück, doch der Zugang zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln bleibt für Milliarden von Menschen ein Luxus. Dies ist die zentrale Erkenntnis des Jahresberichts, der von fünf UN-Organisationen gemeinsam veröffentlicht wurde. Demnach können sich schätzungsweise 2,69 Milliarden Menschen aus finanziellen Gründen keine ausreichende Ernährung leisten.
Diese Menschen haben keinen Zugang zu einer ausreichend abwechslungsreichen Ernährung, um ihren Energie- und Nährstoffbedarf zu decken. Das Dokument fordert dringende Maßnahmen zur Senkung der Kosten für Obst, Gemüse und Milchprodukte, die für die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen als die am schwersten zugänglichen Lebensmittel gelten.
Sollte sich der Rückgang des Welthungers im Jahr 2025 das dritte Jahr in Folge bestätigen, gehen Experten davon aus, dass die verbleibenden Anstrengungen enorm sein werden, um das im Rahmen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) festgelegte Ziel der Beseitigung des Hungers bis 2030 zu erreichen. In diesem Tempo erscheint das Ziel innerhalb des vorgegebenen Zeitraums schwer zu erreichen.
Der Bericht betont, dass das Problem nicht nur die Verfügbarkeit von Lebensmitteln betrifft, sondern auch direkt mit deren Preis zusammenhängt. Hunderte Millionen Menschen leben in Ländern, in denen selbst eine einfache, nahrhafte Mahlzeit im Verhältnis zu ihrem verfügbaren Einkommen eine unverhältnismäßig hohe Ausgabe darstellt.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.