Ein Höhlenforscher wurde gerettet, nachdem er in einer italienischen Höhle in 120 Metern Tiefe eingeschlossen war.
Ein Höhlenforscher wurde gerettet, nachdem er in einer italienischen Höhle in 120 Metern Tiefe eingeschlossen war.

Bei einer großangelegten Rettungsaktion konnte ein junger Höhlenforscher gerettet werden, der am Grund einer Höhle in Nordwestitalien eingeschlossen war, nachdem sein Bein in etwa 120 Metern Tiefe unter einem Felsen eingeklemmt worden war.

Die Operation fand in der Grotta dei Cinghiali Volanti statt, einer der wichtigsten Höhlenfundstätten in der Provinz Cuneo, die etwa 120 Kilometer südlich von Turin liegt.

Nach Angaben des italienischen alpinen und speläologischen Rettungsdienstes waren 53 Retter aus verschiedenen Regionen des Landes an dieser komplexen, in der Nacht durchgeführten Operation beteiligt.

Nachdem der Höhlenforscher gefunden worden war, wurde er zu einer provisorischen Sanitätsstation in der Höhle gebracht. Nach der Erstversorgung wurde er wieder an die Oberfläche gebracht und anschließend mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus transportiert.

Die Ärzteteams waren der Ansicht, dass sein Zustand stabil genug sei, um eine Evakuierung auf einer Trage zu vermeiden, was das Ende der Operation erleichterte.

Die Behörden gaben an, dass es sich bei dem Mann um einen italienischen Staatsbürger handelt. Laut lokalen Medienberichten soll er in seinen Zwanzigern sein.

Der Vorfall unterstreicht einmal mehr die Schwierigkeiten und Risiken, die mit dem Höhlenforschen verbunden sind – einer Disziplin, die besonders lange und technisch anspruchsvolle Rettungsaktionen erfordern kann, wenn es in tiefen und schwer zugänglichen unterirdischen Systemen zu Unfällen kommt.

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