Ein palästinensischer Teenager wurde im Gazastreifen durch israelisches Marinefeuer getötet.
Ein palästinensischer Teenager wurde im Gazastreifen durch israelisches Marinefeuer getötet.

Ein 15-jähriger palästinensischer Junge wurde am Sonntag vor Deir al-Balah im zentralen Gazastreifen durch israelisches Marinefeuer getötet, wie palästinensische medizinische Quellen mitteilten.

Der Fischer Muhammad Musa Abu Giab wurde auf See erschossen. Sein Leichnam wurde ins Al-Aqsa-Märtyrerkrankenhaus gebracht, wo er für tot erklärt wurde. Laut lokalen Quellen eröffneten israelische Kriegsschiffe das Maschinengewehrfeuer auf mehrere Fischerboote und töteten den jungen Mann auf der Stelle.

Darüber hinaus beschoss die israelische Marine die Küste von Gaza-Stadt im Norden des Gebiets mit Maschinengewehren und Granaten. Es wurden keine Opfer in diesem Gebiet gemeldet.

In einem separaten Vorfall trafen zwei palästinensische Leichen im Al-Shifa-Krankenhaus ein, nachdem sie bei einem israelischen Artillerieangriff auf ein Haus im Viertel Zeitoun in Gaza-Stadt getötet worden waren, wie aus Krankenhausquellen hervorgeht.

Diese Ereignisse ereignen sich in einer Zeit, in der die Lage trotz des am 10. Oktober in Kraft getretenen Waffenstillstandsabkommens weiterhin angespannt ist. Die palästinensischen Behörden behaupten, dass israelische Militäroperationen in mehreren Gebieten der Enklave regelmäßig fortgesetzt werden.

Nach Angaben der palästinensischen Behörden wurden seit Inkrafttreten der Waffenruhe mehrere hundert Menschen getötet und verletzt. Verhandlungen zur Festigung des Waffenstillstands und zum Erreichen eines dauerhaften Abkommens gestalten sich weiterhin schwierig, während die Gewalt die Spannungen in der Region weiter anheizt.

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