Ukraine: Kiew behauptet, angesichts einer anhaltenden russischen Offensive 480 km² zurückerobert zu haben.
Ukraine: Kiew behauptet, angesichts einer anhaltenden russischen Offensive 480 km² zurückerobert zu haben.

Laut Generalstabschef Oleksandr Syrskyj hat die ukrainische Armee seit Ende Januar die Kontrolle über 480 Quadratkilometer Territorium an ihren südöstlichen und östlichen Fronten zurückgewonnen. Dieser Vorstoß erfolgt, während Russland seine Frühjahrsoffensive fortsetzt.

Nach einem Besuch an der Frontlinie teilte der Militärvertreter mit, dass ukrainische Streitkräfte acht Ortschaften in der Region Dnipropetrowsk im Osten des Landes sowie vier weitere in der Region Saporischschja im Südosten zurückerobert hätten.

Trotz dieser Fortschritte betonte Oleksandr Syrskyj, dass die russischen Truppen weiterhin erhebliche Ressourcen mobilisierten. Seinen Angaben zufolge gibt Moskau seine militärischen Ziele nicht auf und verstärkt derzeit Personal und Ausrüstung in Vorbereitung auf neue Operationen.

„Die russischen Truppen geben ihre Pläne für neue Offensiven nicht auf“, sagte er und fügte hinzu, dass die russischen Streitkräfte trotz erheblicher Verluste weiterhin versuchen, mehr ukrainisches Territorium zu erobern.

Der Generalstabschef erwähnte auch Russlands Wunsch, eine „Pufferzone“ in der Region Dnipropetrowsk zu errichten, was das Ausmaß der russischen militärischen Ambitionen in dieser Phase des Konflikts verdeutlicht.

Diese Entwicklungen verdeutlichen die Fortsetzung eines Abnutzungskrieges an mehreren Fronten, in dem die territorialen Gewinne zwar begrenzt, aber von strategischer Bedeutung sind, und zwar in einem Kontext intensiver Kämpfe und ständigen Drucks von beiden Seiten.

Gemeinschaft

Bemerkungen

Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.

Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.

Antworten Sie auf diesen Artikel

Kommentare werden moderiert. Werbebotschaften, automatisierte E-Mails und missbräuchliche Links werden blockiert.

Ihr erster Kommentar oder jede Nachricht, die einen Link enthält, wird möglicherweise erst nach Genehmigung veröffentlicht.