Auf dem Weg zu einem historischen Durchbruch? Trump behauptet, ein Friedensabkommen mit dem Iran könnte bereits an diesem Wochenende unterzeichnet werden.
Auf dem Weg zu einem historischen Durchbruch? Trump behauptet, ein Friedensabkommen mit dem Iran könnte bereits an diesem Wochenende unterzeichnet werden.

Der amerikanische Präsident Donald Trump verstärkte seine Kritik am kalifornischen Wahlsystem, indem er ohne Beweise das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Los Angeles anfocht, bei der der von ihm unterstützte republikanische Kandidat offenbar einer Niederlage entgegensteuerte.

Diese jüngste Offensive folgt auf Trumps wiederholte Anschuldigungen angeblicher Wahlunregelmäßigkeiten, die sich gegen Republikaner richten. Der Präsident hat insbesondere die Dauer der Stimmauszählung in diesem von den Demokraten regierten Bundesstaat scharf kritisiert.

In einem Interview mit der NBC-Sendung „Meet the Press“ behauptete Trump, kalifornische Wahlbeamte würden die Stimmauszählung absichtlich verzögern. Der Wortwechsel wurde hitzig, als der Reporter seine Behauptungen infrage stellte und auf das Fehlen von Beweisen für Wahlbetrug hinwies.

Die Kritik am Präsidenten konzentriert sich nun auf die Bürgermeisterwahl in Los Angeles. Laut vorläufigen Ergebnissen ist der republikanische Kandidat Spencer Pratt, ein bekannter Reality-TV-Star und Trump-Unterstützer, auf den dritten Platz hinter der amtierenden Bürgermeisterin Karen Bass und der Stadträtin Nithya Raman zurückgefallen.

Sechs Tage nach Schließung der Wahllokale dauerte die Stimmenauszählung noch immer an – eine Situation, die Trump nutzte, um seine Kritik an den kalifornischen Wahlverfahren zu befeuern. Staatliche Wahlbeamte weisen jedoch darauf hin, dass die verlängerte Auszählung unter anderem auf die Überprüfung der Briefwahlstimmen und auf Kontrollen zurückzuführen ist, die die Genauigkeit der Ergebnisse gewährleisten sollen.

Demokratische Funktionäre und mehrere Wahlexperten weisen die Betrugsvorwürfe zurück und erklären, es gebe keinerlei glaubwürdige Beweise für die Behauptungen des Präsidenten. Diese Kontroverse hat die amerikanische politische Debatte über das Vertrauen in Wahlprozesse und die Verbreitung unbestätigter Anschuldigungen im Zusammenhang mit den Wahlen erneut entfacht.

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